Streunerproblematik

———————-Streunerproblematik in Deutschland——————-

Abgemagert und krank: Millionen Katzen leben auf der Straße

Was viele Menschen aus dem Ausland kennen, ist längst auch in Deutschland Realität.

Nach Schätzungen von Tierschutzorganisationen geht die Zahl der frei lebenden Katzen in Deutschland in die Millionen.

Der Grund dafür liegt wie so häufig bei den sorglosen Haltern: Sie sollten ihre Katzen rechtzeitig kastrieren.

Die meisten Straßenkatzen sind unterernährt und krank. Sie sind nicht geimpft, finden kaum etwas zu fressen und können nicht vom Tierarzt behandelt werden. Dass die Straßenkatzen sich so schnell vermehren, liegt an den unkastrierten Hauskatern, welche sich mit verwilderten Katzen paaren.

Der Nachwuchs kommt auf der Straße zur Welt, die weiblichen Katzen sind meist schon mit 5 Monaten geschlechtsreif und vermehren sich, ein Kreislauf, welcher nie enden wird. Hinzu kommen ausgesetzte Katzenbabys, von überforderten Besitzern. Und wenn sie überleben, werden auch sie sich rasant fortpflanzen.

Viele Tierschutzorganisationen versuchen hier in Deutschland in verschiedenen Städten zu helfen … allein in Berlin schätzt man die Anzahl der Straßenkatzen auf ca 30.000 und in Köln auf ca 20.000.

Tierschutzorganisation versuchen mit Futterstellen, Einrichten von Schlafhäusern und Kastrationsprojekten der Überpopulation Herr zu werden und den Tieren zu helfen.

Doch solange es keine scharfe Regelung seitens des Gesetzes gibt, ist die Aussicht auf Erfolg gering. Animal Rescue Europe und viele Organisationen wollen, dass endlich deutschlandweit eine Kastrations,- und Registrierungspflicht eingeführt wird. In einigen Städten und Gemeinden in NRW gilt dies bereits.

Denn nur durch solch eine Verordnung kann das Katzenelend auf den deutschen Straßen ein Ende finden.

In der Stadt Paderborn ist dies seit 2008 Pflicht! Jeder Besitzer, der seine Katze oder Kater aus dem Haus lassen möchte, muss sein Tier kastrieren lassen. Wenn nicht, droht eine satte Strafe!

Mit Erfolg: Die Tierärzte dort konnten in der Region deutlich mehr Katzen kastrieren als in den Jahren zuvor.

Wir möchten hier im Umkreis Köln ebenfalls helfen, das Leid der Katzen zu mindern. Wir möchten Futterstellen mit unterstützen, bei Einfang,- und Kastrationsaktionen helfen. Deshalb ist jede noch so kleine Spende in Form von Futter oder auch Geld immens wichtig.

Gerade im Winter, wo es sehr oft bitterkalt wird, bedarf es an reichlich Futter und einigermaßen warmen Schlafhäusern für die Straßenkatzen, damit sie die kalten Tage überleben können.

Doch alleine können wir dies nicht schaffen.

Wir benötigen dringend Unterstützung.

Helfen Sie uns dabei!

Bitte unterschreiben Sie HIER bei tasso e.V. und senden Sie einen Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und fordern Sie

die Einführung einer Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht im Tierschutzgesetz für Hauskatzen mit Freigang.

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