…geht es schief

Immer wieder werden wir in den Vorgesprächen gefragt:

Was passiert, wenn es mit dem Tier nicht klappt???

Die Antwort darauf ist ganz klar:

Alle Tiere müssen wieder zu uns zurück oder im Interesse des Tieres und wenn möglich muss von unserem Verein aus direkt ein neues Zuhause für unsere Schützlinge gefunden werden.

Damit ersparen wir den Tieren ein unnötiges mehrfaches Umziehen.

Viele Tiere haben bereits einmal ihr Zuhause verloren und daher würden Sie dem Tier viel ersparen, wenn es von Ihnen aus in sein neues Zuhause ziehen kann.

Sollte das nicht möglich sein, nehmen wir Hunde, sobald ein Platz frei geworden ist, wieder in unserer Auffangstation oder einer Pflegestelle auf und für unsere Katzen suchen wir eine Pflegestelle.

Wir sind daher darauf angewiesen, dass die Adoptanten wirklich alles überlegt, versucht und getan haben, dass ein Zusammenleben mit dem adoptierten Tier funktionieren kann.

Und das sich die Adoptanten vorher intensiv mit dem Gedanken, ein Tier aus dem Tierheim zu halten, mit den Mittelmeerkrankheiten und Kosten auseinandergesetzt sowie in der Familie gemeinsam die Adoption diskutiert und entschieden haben.

Man darf nicht aufgeben, wenn eine Katze auch in der vierten Woche noch unter dem Schrank lebt. Man muss die Kraft haben, den nicht leinenführigen Hund konsequent und eventuell auch mit fachlicher Hilfe zu erziehen.

“Tapeziert” ein Hund, muss man sich fragen, ob man dem Tier auch ausreichend Beschäftigung und Auslauf bietet oder es zu viel alleine lässt.

Die Tiere kennen vielleicht kein Leben in einem Haus, Erziehung haben sie nie erfahren. Die meisten Gründe für die Rückgabe eines Tieres sind:

  • Unterforderung des Tieres
  • Überforderung des Adoptanten
  • fehlerhafte und inkonsequente Erziehung,
  • Fehleinschätzung des Verhaltens der schon in der Familie lebenden Tiere
  • Verhaltensfehler der Adoptanten.

Leider gibt es keine allgemeingültigen Tipps, da jedes Tier einen anderen Charakter hat und unterschiedliche Gründe zu dem (Fehl-)Verhalten führen können.

Viele Menschen meinen z. B., da sie in den letzten 20 Jahren einen Hund gehalten haben, seien sie hundeerfahren und schließen fachliche Hilfe durch Hundeschule oder Hundetrainer rigoros aus.

Doch das ist falsch, denn es bedeutet, man hat in der Regel vielleicht 2 oder 3 Tiere kennengelernt und erzogen. Hundeerfahren kann man das wirklich nicht nennen.

Wenn es wirklich nicht funktioniert, sind wir Ihr Ansprechpartner und wir werden uns bemühen, eine geeignete Pflegestelle für das Tier zu finden. Das ist nicht leicht, das ist vor allem nicht kurzfristig möglich.

Je nachdem, was der Grund für die Rückgabe ist, wirkt sich dies auch auf die Suche nach einem geeigneten Platz aus und macht die Suche nicht leichter.

 

Daher können wir immer nur nahelegen:

Eine Adoption eines Tieres aus dem Ausland ist keine leichtfertige, kurzfristige unüberlegte Angelegenheit.

Und auch die Rückgabe ist nicht immer kurzfristig lösbar.

Im negativsten Fall kann eine Rückgabe auch eine kostenbelastete Angelegenheit sein.

Das Team wird sich bei dem Wunsch und der Notwendigkeit einer Rückgabe bemühen, schnellstens eine Lösung zu finden.

Notfalls wird das Tier in einer Tierpension untergebracht!

Die Pensions-Kosten für bis zu 4 Wochen müssen dann von den Adoptanten übernommen werden!

Selbstverständlich werden wir uns auch in dieser Zeit immer noch intensiv um eine schnelle Pflegestellen-Lösung bemühen.

Das Tier wird wieder in die Vermittlung aufgenommen, um eine neue Familie zu finden, damit eine langfristige Lösung schnell gefunden werden kann.

Auch wenn die Rückgabe an den Eigenschaften des vermittelten Tieres liegen könnte oder an möglicherweise zuvor nicht bekannten Krankheiten:

Die gezahlte Schutzgebühr und auch Auslagen für Tierarzt oder andere Kosten werden den Adoptanten bei einer Rückgabe des Tieres in keinem Fall zurückerstattet.

Der EU-Tierausweis gehört zu dem Tier und ist mit dem Tier zurückzugeben.

Die Besitzrechte hören mit der Rückgabe des Tieres auf.

Eine entsprechende Rückgabeerklärung ist vom Adoptanten zu unterzeichnen.

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