Ehrlichiose

Die Ehrlichiose wird durch Ehrlichien verursacht, das sind Bakterien, die sich in weissen Blutzellen sowie Leber, Milz und Lymphknoten vermehren. Überträger sind verschiedene Zeckenarten. Vor allem die braune Hundezecke ist Überträger und Reservoir für diese Erkrankung. Die Zecken können den Erreger bis zu fünf Monaten beherbergen.

Infektionen des Menschen durch den Erreger kommen vor, allerdings vermutlich nur durch Übertragung durch Zecken, eine Hund-Mensch-Übertragung ist unwahrscheinlich. Die Tiere zeigen häufig ständig wiederkehrendes Fieber, Nasenbluten, schleimig-eitrigen Nasenausfluss, Erbrechen, Blutungen und Ödeme in der Unterhaut, Abgeschlagenheit, Abmagerung, Blutarmut (Anämie), Milzvergrößerung, Gelenkerkrankungen (Polyarthritis), alle Lymphknoten des erkrankten Tieres schwellen an, es kommt zu Blutarmut und punktförmigen Blutungen. Ehrlichiose kommt v.a. in Mittelmeerländern, den Tropen und Subtropen vor.

Nach einem Aufenthalt in Mittelmeerländern sollten Sie Ihr Tier unbedingt auf Leishmaniose, Babesiose und Ehrlichiose testen lassen. Die Inkubationszeit beträgt zwischen 8 bis 20 Tagen. Relativ häufig kommt es zu einer Doppelinfektion mit Babesien. Die akute Phase der Krankheit beginnt ca. 1-3 Wochen nach der Infektion und dauert ca. 2-3 Wochen an. Sie hat einen nicht auffälligen Verlauf und dadurch manchmal nicht gut erkannt werden. In der akuten Phase gibt es folgende Symptome: Lethargie, Futterverweigerung und Fieber, Krampfanfälle, Lähmungserscheinungen, eitriger Auge- u./o. Nasenausfluss. Die Therapie erfolgt durch Antibiotika wie Doxycyclin, Tetracyclin and Oxytetracyclin über zwei Wochen. Seropositive Tiere sollten isoliert werden.

Eine Verhütung kann durch regelmäßige Kontrolle und sofortige Entfernung von Zecken bzw. durch den Einsatz von Zeckenmedikamenten (z. B. Permethrin, Fipronil) erfolgen.

(Quelle: u.a. Wikipedia)

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