Babesiose

Die Babesiose (Babesia Canis) der Hunde ist eine durch Protozoen hervorgerufene Infektionskrankheit, die eine Zerstörung der roten Blutkörperchen und damit eine Blutarmut (Anämie) verschiedenen Grades hervorruft. Die Erkrankung kann perakut, akut, aber auch ohne deutliche Krankheitsanzeichen (subklinisch) oder chronisch verlaufen.

Die Übertragung erfolgt durch Zecken. Die chronische oder subklinische Infektion zeigt sich unspezifisch in intermittierendem Fieber, Fressunlust (Anorexie) und allgemeiner Schwäche. Der seltene perakute Verlauf äußert sich in einer Blutarmut (hämolytische Anämie), Schock und schnellem Tod. Die ebenfalls seltene akute Form zeigt sich in gestörtem Allgemeinbefinden, Fieber, Anorexie, Abgeschlagenheit (Lethargie), Erbrechen, Gelbsucht, Anämie und Blutharnen (Hämoglobinurie).

Bei Verbringen von Tieren in Endemiegebiete (Urlaubsreisen) sollte bei Verdacht die Behandlung unverzüglich beginnen. Antiprotozoika sind wirksam. In akuten Fällen kann eine Bluttransfusion angezeigt sein. Die wichtigste Prophylaxe ist das Absuchen des Tieres nach Zecken nach jedem Spaziergang und deren sofortige Entfernung. Eine medikamentelle Prophylaxe gegen Zecken (z. B. mit Permethrin) ist ebenfalls möglich. zum Seitenanfang

(Quelle: u.a. Wikipedia)

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